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    HG10 Queere Geflüchtete

    Viele Menschen verlassen ihr Land, weil sie als Angehörige der LGBTIQI+-Community verfolgt werden.

    Doch wer sind die Verfolger*innen? Welche Gefahren drohen in den jeweiligen Herkunftsländer und welche Perspektive haben queere Geflüchtete, wenn sie nach Deutschland flüchten?

    Über diese und viele weitere Fragen haben wir mit unserer Kollegin Aische Westermann gesprochen.

    Diese Podcastfolge wurde realisiert mit einer Förderung durch die Landeszentrale für politische Bildung des Landes NRW im Rahmen des Landesprogramms NRWeltoffen.

    Links zur Folge:

    ILGA: https://ilga.org/

    ILGA Weltkarte „Gesetze zur sexuellen Orientierung in der Welt“:
    https://bit.ly/3rfkkQP

    Trans Legal Mapping Report:
    https://ilga.org/trans-legal-mapping-report

    Pressemitteilung Kölner Flüchtlingsrat e.V. vom 28.06.2016: https://koelner-fluechtlingsrat.de/neu/userfiles/pdfs/2016-06-28PM.pdf

    Unterstützungstrukturen in Köln:
    https://rainbow-refugees.cologne/
    https://rubicon-koeln.de/
    https://www.anyway-koeln.de/
    https://nrw.lsvd.de/tag/koeln/

    Landesnetzwerk SCHLAU NRW:
    https://www.schlau.nrw/

    HG9 Migrantische Organisationen: Förderstrukturen und Partizipationsmöglichkeiten

    Seit vielen Jahren leisten sogenannte Migrantische und Diasporische Organisationen einen unverzichtbaren Beitrag, um gesellschaftliche Teilhabe für Migrant*innen und Geflüchtete zu ermöglichen. Wir haben Amanuel Amare von MIGRAFRICA und Momo Sissoko von Jama Nyeta e.V. getroffen, um über ihre Erfahrungen bei der Unterstützung und Förderung von neuen Vereinen zu sprechen.

    Sog. Migrantische Organisationen müssen von der Gesellschaft in Bezug auf politische Partizipation gestärkt und sichtbar gemacht werden. Ziel des Gesprächs war es, hier zum rassismuskritischen Reflektieren anzuregen.

    Diese Podcastfolge wurde realisiert mit einer Förderung durch die Landeszentrale für politische Bildung des Landes NRW im Rahmen des Landesprogramms NRWeltoffen. Momo Sissoko ist Promoter für Interkulturelle Öffnung, gefördert durch das Land NRW.

    https://www.migrafrica.org/

    https://jamanyeta.org/

    House of Ressources: https://www.hor-koeln.de/

     

    Weitere Informationen:

    Migration Development Council: https://www.entwicklungsrat.org/

    HG8 Geduldete und das Thema Bleiberecht

    In Köln leben viele geflüchtete Familien mit einem Duldungsstatus. Doch was bedeutet das konkret?
    Welche Rechte und Pflichten hat dieser Personenkreis und welche Möglichkeiten haben Geduldete, ein dauerhaftes Bleiberecht zu erhalten?
    Wir haben die Flüchtlingsberaterin Jessica Roßler eingeladen, um mit Ihrer Hilfe diese und weitere Fragen zu beantworten.

    Feedback zu dieser Folge ist wie immer willkommen, am besten an

    podcasts@koelner-fluechtlingsrat.de

    Diese Folge wurde produziert im Rahmen unserer Arbeit beim Forum für Willkommenskultur, einem Kooperationsprojekt von Kölner Flüchtlingsrat e.V. und Kölner Freiwilligen Agentur e.V., gefördert durch die Stadt Köln.

    Weitere Informationen:

    Infos zum Bleiberechtsprojekt:
    https://www.koelner-fluechtlingsrat.de/beratungsstellen/bleiberechtsprojekt

    Amnesty International Report 2021 (Marokko):
    https://www.amnesty.org/en/location/middle-east-and-north-africa/morocco-and-western-sahara/report-morocco-and-western-sahara/

     Sammlung von Beiträgen von AI zu Marokko:
    https://www.amnesty.de/informieren/laender/marokko

    Human Rights Watch World Report 2021 (Marokko):
    https://www.hrw.org/world-report/2021/country-chapters/morocco/western-sahara

    Der Polizeistaat ist zurück:
    https://de.qantara.de/inhalt/demokratie-und-menschenrechte-in-marokko-der-polizeistaat-ist-zur%C3%BCck

    Wie Marokko Kritiker einschüchtert:
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-07/marokko-amnesty-international-omar-radi-ueberwachung?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

  • WIR REDEN MIT... Podcast

    Samos Volunteers – Ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit an einem Hotspot in Griechenland

    Moria kennt jeder. Aber Vathy? Vathy ist ein kleines Hafenstädtchen auf der griechischen Insel Samos. Auch in Vathy befindet sich eins der insgesamt fünf Registrierungs- und Identifikationszentrum in Griechenland. Die Initiative Samos Volunteers ist vier Jahren dort tätig, der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf informeller Bildung, psychosozialer Unterstützung und Hygiene. Mirjam und Anna, die sich seit mehreren Monaten auf Samos engagieren, berichten, wie sich ihre Arbeit durch die Corona-Pandemie verändert hat, welchen Einfluss europäische Bewegungen wie z.B. #LeaveNoOneBehind im Camp haben und wie man die Arbeit „on the ground“ von zuhause aus unterstützen kann.

    Link zu den Samos Volunteers: https://samosvolunteers.org/ Unterstützungsoptionen:

    1. Geldspenden: https://samosvolunteers.org/donations

    2. Wunschliste: https://docs.google.com/document/d/1J…

    3. Kochbuch (Displaced Dishes): https://displaceddishes.com/

    4. Öffentlichkeitsarbeit und politische Kampagnen: https://samosvolunteers.org/advocacy

    Link zu weiteren Berichten aus Samos:

    Interview mit Bogdan Andrei, Mitbegründer der Samos Volunteers https://www.koeln-freiwillig.de/es-is…

    Wir reden mit… Pia Soueid & Reiner Lübeck vom MedEquali Team auf Samos https://www.youtube.com/watch?v=fcJB-…

    „Wir reden mit…“ Jenny Fleischer über das Rechtsinformationsprojekt der RLC auf Samos https://www.youtube.com/watch?v=3YRfJ… *

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    Flüchtlinge in Bosnien – Festgesetzt auf der Balkanroute

    Flüchtlinge auf dem Balkan? Gibt es die da etwa noch? Ja, die gibt es dort noch. 
    Und zwar nicht ein paar wenige, sonderen mehrere tausende Menschen. Viele von ihnen leben in großer Armut, ohne Zugang zu eigenen Wohnungen, Arbeit und Bildung. Ein Teil von ihnen ist in offiziellen Camps untergebracht, doch ein beträchtlicher Anteil lebt aufgrund mangelnder Kapazitäten und den schlechten Zuständen in den Camps auf der Straße und versucht, weiter nach Westeuropa zu reisen, um dort bessere Lebensbedingungen zu haben und einen Asylantrag zu stellen.

    Zu Gast bei dieser Folge von „Wir reden mit“ sind daher Rosa und Eva von der Balkanbrücke, um über die Situation von Geflüchteten an der Grenze von Bosnien und Kroatien zu sprechen. Mit beiden haben wir bereits am 18.5.2020 im Rahmen eines LiveTalks bei youtube gesprochen. Sie geben uns einen Einblick in das Alltagsleben der Menschen und ihre Perspektivlosigkeit. Auch die Geflüchteten kommen mit Beiträgen zu Wort und beschreiben ihre aktuelle Situation und wie es ist, immer wieder zu probieren, die Grenze zu überqueren und doch nicht weiter zu kommen.
    Das Gespräch wurde gehostet von: Aische.

    Im Gespräch wurden Bilder gezeigt, die wir euch hier zur Verfügung stellen, in der Reihenfolge, wie sie gezeigt wurden:

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    Informationen zu der Doku aus dem Film findet ihr hier: https://www.reginawiebe.com/five-fingers-no-same

    Organisationen, die ihr in verschiedenster Form unterstützen könnt und die weitere spannende und wichtige Informationen zur Lage auf dem Balkan bieten sind hier zusammengefasst:

    https://www.dropbox.com/s/7tb7p91hfzjqvh0/Links_zu_weiteren_Informationen_stand_Oktober20.pdf?dl=0

    Ganz unten gibt es zudem zwei Berichte von Pro Asyl und der Böll-Stiftung.
                                                                                                                                                                      

    Über die Balkanbrücke:

    Seit Anfang des Jahres 2020 gibt es die Initiative Balkanbrücke – ein Zusammenschluss von Aktivist*innen aus der Zivilgesellschaft, die in Solidarität mit den Menschen stehen, die auf dem Weg nach Europa an den EU-Landgrenzen Opfer der brutalen europäischen Abschottungspolitik werden. Ziel ist es, Informationen zu Entwicklungen und Menschenrechtsverletzungen auf der Balkanroute zu teilen. Dadurch soll eine breitere Öffentlichkeit erreicht werden, um den Druck auf die Politik zu erhöhen. Neben der Öffentlichkeits-, und Netzwerkarbeit sammelt Balkanbrücke-Supports auch Spenden für die Menschen auf der Flucht und ist dafür eng mit Unterstützer*innen vor Ort vernetzt.

    Informationen über die Geschichte und aktuelle Situation der Balkanroute können auf der Website www.balkanbruecke.org sowie auf den Social Media Seiten Facebook (https://www.facebook.com/balkanbruecke/) und Instagram (@balkanbrücke) nachgelesen werden (https://www.facebook.com/balkanbruecke/).
    Neben der Präsenz im Internet gibt es zum jetzigen Zeitpunkt in den Städten Berlin, Köln, Freiburg, Wuppertal und Wien immer wieder Veranstaltungen, die von Balkanbrücke (mit)veranstaltet werden. Zum Teil werden diese Veranstaltungen genutzt, um Spenden für Gruppen und Einzelpersonen vor Ort zu sammeln, die unermüdlich oft lebensnotwendige Versorgung für Menschen auf der Flucht leisten, da sich die EU und einzelne Staaten aus der Verantwortung ziehen. Derzeit wird für das Housing-Support Team gesammelt, welches in Sarajevo diejenigen unterstützt, die in den offiziellen Camps aufgrund mangelnder Kapazitäten keinen Schutz finden und somit auf der Straße leben müssen.
    https://www.leetchi.com/c/balkanbruecke-supports-people-in-squats-in-sarajevo
     

    Die Balkanbrücke freut sich immer über Menschen, die sich ebenfalls einbringen möchten – in welcher Form auch immer. Kontakt kann über info@balkanbruecke.org aufgenommen werden.

     

    Aktuelle Berichte über die Situation auf dem Balkan:

    Pro Asyl – Thema Balkanroute                                           
    https://www.proasyl.de/thema/balkanroute/

     

    Heinrich Böllstiftung: Flüchtlingskrise in Bosnien: Politikversagen, Gewalt und Hass – Gestrandet in Bosnien und Herzegowina – Fünf Jahre Balkanroute
    https://www.boell.de/de/2020/10/06/fluechtlingskrise-bosnien-politikversagen-gewalt-und-hass

    Sea-Eye – Seenotrettung auf dem Mittelmeer

    WIR REDEN MIT… – diesmal mit Kai aus der Sea-Eye Crew. 2015 in Regensburg gegründet, hat die Hilfsorganisation  Sea-Eye mittlerweile über 15.000 Menschen in Seenot das Leben gerettet. Über 1000 Crewmitglieder haben seitdem dabei geholfen, gegen das Sterben im Mittelmeer vorzugehen. Dabei werden sie von der Politik angefeindet, von zuständigen Behörden ignoriert und am Auslaufen gehindert oder auch vor der lybischen Küste beschossen – aber auch von vielen Menschen solidarisch unterstützt. Von ihren Einsätzen und dem, was sich ändern muss, erzählt Kai in dieser Podcast-Folge. Euer Host: Aische.
    Mehr über Sea-Eye erfahrt ihr unter www.sea-eye.org und auch bei Twitter uns Instagram!